
Ein All-Screen-Smartphone? Das klingt vielleicht ungewöhnlich, besonders für Menschen, die noch Handys mit Tastatur erlebt haben und Smartphones ohnehin für „ganz aus Bildschirm“ halten. Doch TECNO will mit einem Gerät, das die Presse aufhorchen ließ, noch weiter gehen.
Das Smartphone, an dem das Unternehmen arbeitet, soll vollständig ohne äußere Bildschirmränder auskommen. Inhalte reichen von einem Gehäuserand zum anderen. Das Seherlebnis soll laut TECNO erheblich besser werden. Im Wettbewerb um das dünnste und größte Display könnte dieses Telefon die Konkurrenz deutlich hinter sich lassen.
Derzeit soll sich das Gerät allerdings noch in Entwicklung befinden. Der Hersteller hält Details bewusst vage. Der Grund? IFA 2026, die große Berliner Messe für Unterhaltungselektronik und Hightech-Neuheiten, auf der der Prototyp im September erstmals offiziell erscheinen soll.
Unter dem Bildschirm nichts: TECNOs neues Smartphone
Der neue Smartphone-Prototyp von TECNO will Funktionalität und Ästhetik verbinden und reagiert damit auch auf den vor allem in China ausgetragenen Wettbewerb um immer dünnere Bildschirme. Dabei soll die Ziellinie früher erreicht werden als bei Apple, das Gerüchten zufolge schon länger an einem ähnlichen Gerät arbeitet.
Ersten Meldungen zufolge soll TECNOs Konzept den Namen Next-Gen Borderless tragen, der sich zur Markteinführung aber wahrscheinlich ändern wird. Die Konzeptbilder zeigen 0 mm zwischen Rand und Inhalt. Das Seherlebnis erstreckt sich über die gesamte Vorderfläche des Displays. Daraus soll eine deutlich innovativere und dynamischere Nutzung entstehen.

Auch die Hardwarekomponenten scheinen nicht beeinträchtigt, denn auf dem Display ist weiterhin die Linse einer Selfie-Kamera zu sehen. Da es ein Konzept ist, gibt es noch keine Informationen über die technischen Eigenschaften des neuen Smartphones. Auch zur Kameraausstattung fehlen Details.
TECNO hat jedoch bereits angekündigt, dass das Konzept Next-Gen Borderless im kommenden September in Berlin auf der IFA 2026 debütieren wird. Die Technikwelt blickt bereits gespannt auf dieses Ereignis.
David gegen Goliath: So fordert TECNO Apple heraus
TECNOs Vorhaben ist ausgesprochen ehrgeizig. Für das Konzept seines neuen „All-Screen“-Smartphones soll das Unternehmen die internen Komponenten in einer neuen Anordnung untergebracht haben, um durch schmalere Ränder Platz zu gewinnen. Eine Herausforderung der mikroelektronischen Ingenieurskunst, noch bevor es um design geht.
Eine Herausforderung für die Smartphone-Welt: Weniger bekannt als Oppo, Xiaomi, Huawei oder Samsung, belegt TECNO dennoch einen respektablen fünften Platz auf dem weltweiten Smartphone-Absatzmarkt – trotz nicht wirklich globaler Distribution. TECNO-Geräte werden überwiegend in Asien vertrieben, mit geringer Präsenz in Europa und den USA. Das innovative All-Screen-Smartphone könnte nun ein wesentlich größeres und zunehmend internationales Publikum erreichen.

Vor allem aber fordert TECNO Apple heraus. Der Konzern aus Cupertino versucht seit Langem, auf seinen Smartphones ein möglichst großflächiges Seherlebnis zu bieten. Letztlich sollen die Bildschirmränder vollständig verschwinden, ohne die Abmessungen des Gehäuses übermäßig zu vergrößern. Die Idee eines „All-Screen“-Telefons gab es bereits; sie sollte das auffälligste Merkmal des kommenden iPhone 20 werden. Jetzt scheint TECNO jedoch früher am Ziel zu sein.
Aufmerksamkeit und Neugier richten sich vor allem auf die internen Spezifikationen. Laut TECNO sollen sie durch die neue Anordnung nicht beeinträchtigt werden. Sowohl Berührungsempfindlichkeit als auch Audio würden während der Entwicklung fortlaufend überwacht, um die Erwartungen zu erfüllen. In wenigen Wochen wissen wir mehr. Folgt uns weiter, um keine Neuigkeiten von der IFA 2026 und aus der gesamten Technikwelt zu verpassen.
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